^nach oben

neuer Vorstand Förderverein Strandbad

Anfang Juli 2021 konnte endlich die vorgesehene Mitgliederversammlung mit den notwendigen Neuwahlen des Vorstandes stattfinden.

Wegen Corona und krankheitsbedingten Ausfällen im letzten Jahr musste die Versammlung leider immer wieder verschoben werden.

Bericht zur Versammlung kann hier eingesehen werden

Der Vorstand von Mastra e.V. setzt sich jetzt neu zusammen aus:

Gisela Korn-Pernikas - Vorsitzende

Jürgen Wallenwein - stellvertretender Vorsitzender

Daniele Schild - Kassiererin

Vorstand2

Herzlichen Dank an Brigitte Crawford  und Ute Weidner für ihr langes Engagement im Vorstand von Mastra!

NAN 06-2021

Badeverbot Interview1

NAN 06-2021

badeverbot1

Hinweis von Mastra umgesetzt

Ein weiterer Hinweis und langer Wunsch von Mastra wurde nun seitens der Stadtverwaltung umgesetzt!

Die bestehenden Beschilderungen an den Eingängen zum Strandbad waren in der Vergangenheit so wenig auffallend, dass es immer mal wieder Besucher gab, die bestimmte Regeln nicht wahrgenommen haben. Unser Hinweis diese doch in Augenhöhe und in entsprechender Höhe anzubringen wurde nun umgesetzt.

IMG 20200629 171539  IMG 20200629 184109

Auszug aus Mannheimer Morgen Artikel

...

Vor der Theke steht Desinfektionsmittel und Gastronom Arben Metaj und sein Team bewirten die Besucher mit OP-Masken. Der Kosovare lässt die Blicke über die Terrasse schweifen und ist gerührt von der Solidarität seiner Stammkundschaft: „Wir haben so tolle Gäste.“

Zu ihnen zählt auch Gisela Korn-Pernikas, die Vorsitzende des Fördervereins Mannheimer Strandbad (MASTRA). Wobei sie die wachsende Popularität des Campingplatzes auch kritisch betrachtet: „Wir würden uns sehr freuen, wenn mehr Radfahrer dort übernachten würden. Anstatt noch mehr Wohnmobile, die hier die engen Zufahrtsstraßen verstopfen. Das Strandbad ist in erster Linie für die Mannheimer zum Erholen gedacht.“

Die Rad-Idee lässt auch Harry Sturm keineswegs kalt: „Mir sind alle Gäste willkommen.“ Deshalb habe er aus eigenen Mitteln neue Radständer installiert. Was Korn-Pernikas vorschwebt, wäre ein Radfahrer-Campingplatz mit E-Bike-Station: „Das müssten wir doch in der Stadt, in der Carl Drais das Laufrad erfunden hat, hinkriegen.“

 
Eine Idee des Vereins MASTRA zur Zukunft des Campingplatzes am Strandbad - Auszug eines Artikels im Mannheimer Morgen vom 12.06.2020

NAN 05-2020

NAN05 2020

Neuer Belag des Radwegs zwischen Silberpappel und Strandbad

Ein Schwerpunkt der Aktionen von Mastra ist sich für eine gute Radwegsituation rund um das Strandbad einzusetzen. Unter anderem auch bezüglich des schlechten Zustands des Radwegs von der Silberpappel Richtung Strandbad - auch ein Teil des Europaradwegs entlang des Rheins. Mit Freude hat Mastra die Rückmeldung der Stadtverwaltung vernommen, dass dieses Teilstück einen neuen Belag erhalten soll. Diese Vorhaben wurde nun umgesetzt, die vielen Schlaglöcher sind mit einer neuen Teerdecke überdeckt - es macht richtig Laune die Strecke wieder zu befahren. Allerdings heißt es aufpassen, da der befahrbare Radweg relativ schmal ist und bei Gegenverkehr sollte man aufpassen, dass man nicht zu nah an den Rand kommt. Der neue Belag ist recht stark aufgetragen worden, sodass es an einigen Stellen einen ordentlichen, wenn nicht sogar gefährlichen Absatz zum Grün hat - also aufgepasst und keine großen Wackler!

Das Bemerkswerte dabei ist: ein Fahrradstreifen auf dem Franzosenweg wurde von der Verwaltung abgelehnt, da es dort zu
gefährlich wäre für  Radler, da der Übergang zum Grün nicht gleich hoch ist. Allerdings geht es dort überall ohne großes Gefälle von der Straße auf das Grün über !

Wir sind dankbar, dass der Radweg im Wald verbessert wurde. Hoffen wir, dass Beschäftigte der Stadtverwaltung den neu geteerten Weg befahren und die Widersprüchlichkeit der Entscheidung bezüglich Franzosenweg und der Umsetzung des neuen Belags zwischen Silberpappel und Strandbad erfahren.

Es bleibt aber unser Bestreben, dass der Franzosenweg für den Radverkehr sicherer gemacht wird - zumindest ein Abgrenzungsstreifen für Radfahrer zur Autofahrbahn hin.

Wir begrüßen das Verkehrsmittel Fahrrad auf dem Weg in die Natur, daher ist es optimal aus unserer Sicht eine Umwidmung des Franzosenwegs in eine Fahrradstraße vorzunehmen - das wird die Sicherheit der Radler auf jeden Fall gewährleisten!

 

 

Zwei Leserbriefe aus Mannheimer Morgen - 31.08.2019

Leserbriefe aus Mannheimer Morgen 31.08.2019

Keine Mutprobe, sondern Sommervergnüg

Leserbrief-Schreiber: Ulla Hofmann und Karl Gleisberg, Mannheim

Zum Artikel „Stadt will Grillzone im Grünen begrenzen“ vom 9. Juli:

Ich bin Herrn Jörg Schmidt für seine Verwaltungsklage gegen das Badeverbot am Strandbad ausgesprochen dankbar. Vielleicht eröffnet sich auf diese Weise den Mannheimern die Möglichkeit, im Strandbad tatsächlich wieder einmal zu baden. Bei einigem guten Willen müsste es doch möglich sein, dass unter Beachtung der Schifffahrtsrinne wenigstens in Ufernähe das Baden und Schwimmen erlaubt wird.

Es ist doch kaum zu glauben, dass es in einer Stadt, die an Rhein und Neckar liegt, am Flussufer keine Bademöglichkeit geben soll. Ich bin in meiner Jugend zusammen mit Freundinnen mehrfach vom Strandbad aus über den Rhein und wieder zurück geschwommen, was keineswegs eine Mutprobe war, sondern normales Sommervergnügen. Das war in den 1950er und 1960er Jahren. Seither ist die Schifffahrt schneller und schiffsreicher geworden, das stimmt. Aber am Strömungsverhalten des Rheins hat sich doch kaum etwas verändert.

Mit einem Bademeister und Absperrungen an Ort und Stelle müsste man doch wenigstens in Ufernähe baden können – statt neidvoll die Wildenten zu beobachten, die unser Strandbad mit oder ohne rechtliche Grundlage unbehelligt nutzen.

Ulla Hoffmann - Mannheim

 In geordneten Bahnen

Die Stadtverwaltung verteidigt das Badeverbot im Rhein neuerdings mit den Gefahren des Schiffsverkehrs und der Strömung. Die dazu gemachten Äußerungen haben mit der konkreten Situation des Rheins im Bereich des Strandbades leider wenig zu tun. Das wird am deutlichsten, wenn die Stadtverwaltung behauptet, wer am Strandbad bade, schwebe infolge der Sogwirkung vorbeifahrender Schiffe in potenzieller Lebensgefahr. Dass das falsch ist, erkennt ein aufmerksamer Beobachter leicht; jeder Schwimmer weiß es. Die Verwaltung könnte es auch wissen, wenn sie im Wege der Amtshilfe fachlichen Rat bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung oder beim Institut für Gewässerkunde einholen würde.

Das hat sie bisher nicht getan und sich stattdessen auf Äußerungen von DLRG-Mitgliedern in der Presse gestützt, die das Strandbad erkennbar noch nie gesehen haben. Achtung DLRG: Das Strandbad in Mannheim hat keine Buhnen und als Flachufer auch keine Strudel, die Schifffahrtsrinne verläuft jenseits der Strommitte auf der Ludwigshafener Seite.

Mit einer gewissen Rechtfertigungstendenz in Bezug auf das Badeverbot wird der Rhein gerne als „gefährlichste Wasserstraße Europas“ oder „Autobahn für Schiffe“ bezeichnet. Das klingt nach Falschfahrern und Fußgängern auf der Fahrbahn. Tatsächlich aber verläuft der Schiffsverkehr auf dem Rhein in buchstäblich geordneten Bahnen, nämlich in der Fahrrinne und dem Fahrwasser rechts und links davon. Die Fahrrinne ist vermessen, kartiert, mit Radarsignalen markiert und durch die Rheinschifffahrts-Verordnung als verbindlicher Bezugspunkt für den Kurs der Schiffe vorgeschrieben.

Die Verordnung, die Lage der Fahrrinne und vor allem die geringe Wassertiefe im Badebereich des Strandbades verhindern im Zusammenspiel sehr effektiv, dass sich Schiffe in den Badebereich des Strandbades verirren und die dort Badenden gefährden. Damit kein Schwimmender auf die Idee kommt, in das Fahrwasser der Schiffe hinaus zu schwimmen, wäre es sinnvoll, einen Badebereich am Strandbad amtlich zu definieren und durch Bojen gemäß Rheinschifffahrts-Verordnung durch das Wasser- und Schifffahrtsamt kennzeichnen zu lassen. Das wäre verbunden mit einem Befahrungsverbot für alle Motorfahrzeuge, was auch das bereits existierende Problem der Motorboote und Jetskier lösen würde.

Als treuer Freund des Strandbades wünsche ich mir sehr, dass die Stadtverwaltung über der ganzen Diskussion nicht länger die Augen davor verschließt, dass sich das Strandbad de facto schon als Badebetrieb etabliert hat und es sinnvoller ist, diesen in geordnete Bahnen zu lenken, als seine Existenz zu ignorieren.

Karl Gleisberg, Mannheim

Info: Originalartikel unter http://bit.ly/2YW4M51

Mannheimer Morgen, Samstag, 31.08.2019

Mannheimer Strandbad: Stadt will Grillzone im Grünen begrenzen

Strandbad Ausnahme für Hundebesitzer / Fahrräder bleiben im Naherholungsgebiet verboten / Ehemaliger Verwaltungsrichter Jörg Schmidt klagt gegen Badeverbot

Fällt das Badeverbot am Strandbad? Beim Verwaltungsgericht in Karlsruhe ist eine Klage dagegen anhängig. Im kommenden Jahr sollen zudem zahlreiche Neuregelungen in dem Naherholungsgebiet am Rhein greifen.

© Tröster

grillzone begrenzen

Neue, strengere Regeln fürs Grillen am Strandbad sollen ab der kommenden Saison - also ab 15. März 2020 - gelten. Am Dienstag (9. Juli) befasst sich der Gemeinderat mit einer neuen Benutzungsordnung für das traditionsreiche Naherholungsgebiet im Neckarauer Rheinbogen. „Wir haben bei gutem Wetter mehrfach über 100 Einzelgrills gezählt“, macht Uwe Kaliske, Leiter des fürs Strandbad zuständigen Rathaus-Fachbereichs Sport und Freizeit, das Problem deutlich. In den vergangenen eineinhalb Jahren erörterte er das Thema mit dem Gemeinderat, dem Neckarauer Bezirksbeirat und dem Verein Mannheimer Strandbad (Mastra).

„Viele Besucher, die mit Kühltaschen, Campingtischen und Grills ans Strandbad kommen, fahren mit dem Auto“, so Kaliske. Und „zwei Drittel der Autos“, ergänzt Mastra-Vorsitzende Gisela Korn-Pernikas, „haben keine Mannheimer Nummernschilder“. Die Wiese, so steht es in der Beschlussvorlage des Rats, sei deswegen bei schönem Sommerwetter oft schon vormittags überfüllt. Besucher kämen „in großer Gruppenstärke“, der Grillrauch führe dann oft zu Belästigungen anderer Strandbad-Gäste, etwa im nahegelegenen Lokal Purino.

Feste Feuerstellen geplant

Eine Grillzone mit zwölf festen Feuerstellen soll Abhilfe schaffen - mobile Einzelgrills sind ab nächstes Jahr verboten. Zugleich darf man sich in der Grillzone nicht mehr zum Verzehr niederlassen, so dass die Glut zum Brutzeln quasi abwechselnd von allen genutzt werden kann. Wenn nicht mehr individuell gegrillt werden darf, so die Hoffnung der Strandbad-Akteure, kommen weniger Besucher mit dem Auto. „Das würde dann auch die Parkplatzsituation entschärfen“, sagt Korn-Pernikas. Seit Juni gilt im Franzosenweg komplett Halteverbot, so dass die schmale Zufahrtsstraße bei Hochbetrieb im Naherholungsgebiet nicht dauernd verstopft ist. Den Franzosenweg zur Fahrradstraße umzuwidmen, wie es Mastra-Chefin Korn-Pernikas vorschlägt - soweit will man im Rathaus allerdings nicht gehen. Immerhin: Es sollen eine Fahrradspur am Franzosenweg sowie mehr Radstellplätze geschaffen werden, denn das Mitnehmen von Fahrrädern ins Strandbad hinein bleibt künftig genauso wie das Mitnehmen von Hunden verboten.

Hier waren es vor allem Besucher der Gaststätte, die wenig Verständnis dafür aufbrachten, dass sie mit ihrem Vierbeiner nicht durchs Strandbad hindurch zu dem Lokal, in dem Hunde erlaubt sind, gehen dürfen. Für sie soll nun der Wirtschaftsweg beim Strandbad-Haupteingang auf der Rückseite des Gaststättengebäudes als Zugang ausnahmsweise geöffnet werden.

Unklar ist indessen, ob künftig am Strandbad wieder im Rhein geschwommen werden darf. „Das würden wir uns sehr wünschen“, sagt Gisela Korn-Pernikas und verweist auf Städte wie Basel, Köln oder das benachbarte Worms. Nur bei uns ist es aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt“. Gegen das Verbot hat der frühere SPD-Stadtrat und ehemalige Vizepräsident des baden-württembergischen Verwaltungsgerichtshofs, Jörg Schmidt, geklagt.

„Wir schätzen die Gefahrensituation vor Ort so ein, dass ein Badeverbot richtig ist“, sagte Bürgermeister Lothar Quast (SPD) vergangene Woche in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik (AUT) des Gemeinderats. Die Freien Wähler/Mannheimer Liste hatten die Aufhebung des Badeverbots gefordert, auch die Grünen hatten nach Möglichkeiten gefragt, das Baden auf eigene Gefahr zu erlauben.

Das Wasser- und Schifffahrtsamt plädiere wegen der Strömungsverhältnisse im Rhein ebenfalls für das Verbot, so Quast. Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Karlsruhe, wo Schmidts Klage anhängig ist, müsse nun abgewartet werden. Er betonte aber auch: Mannheim biete genügend Möglichkeiten zum Schwimmen. Zum Beispiel, so Korn-Pernikas, außerhalb des Strandbads. Dort sei das Baden im Fluss zumindest nicht verboten. (mit imo)

Neue Benutzungsordnung Strandbad: www.bit.ly/32eDbxL 

© Mannheimer Morgen, Dienstag, 09.07.2019

 

"Neue Regeln am Strandbad"

neue regel bildMannheimer Morgen 09.07.2019

Grillfreunde, Hundebesitzer und Fahrradfahrer müssen sich auf teils strengere Vorschriften am Mannheimer Strandbad einstellen. Der Gemeinderat will eine neue Benutzungsordnung für das Naherholungsgebiet verabschieden. Ab 2020 sollen mobile, mitgebrachte Grills verboten werden. Im Gegenzug will die Stadt vorerst zwölf feste Feuerstellen (im Bild ein bestehender Grillplatz) errichten, auf denen Speisen zubereitet werden dürfen. Allerdings darf man sich dann zum Verzehr nicht mehr dort aufhalten. Vom generellen Hundeverbot soll es Ausnahmen geben, für Radfahrer sind zusätzliche Stellplätze geplant. lang

 

 


Autor: lang
Bild: © Pressefotoagentur Thomas Tröste