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Platz für Radfahrer fehlt

Hohem Risiko ausgesetzt

Die Vorsitzende und ihre Vorstandskollegin Brigitte Crawford sowie die Vereinsmitglieder Dieter Hoffmann und Heinz Baumann hatten ihre Räder mitgebracht, mit denen sie kritischen Wege und Stellen abfuhren. „An den warmen Wochenende ist der Autoverkehr so stark, dass sogar die Waldwege komplett zugeparkt werden“, zeigten sie. Ein Durchkommen für den Linienbus sei auf den zugeparkten Straßen kaum mehr möglich und die Radler einem hohen Risiko im ausufernden Verkehr ausgesetzt.

Beispielsweise komme es an der Rheingoldstraße, die trotz Halteverbotsschildern rechts und links zugeparkt sei, immer wieder zu Konfliktsituationen. „Der Gehweg, der auch als Radweg genutzt werden darf, ist viel zu eng, vor allem dann, wenn dort Fußgänger laufen“, zeigte die Vorsitzende. „Fährt der Radfahrer auf der Straße, versperren ihm dann parkende Autos den Weg. Und Autofahrer haben deshalb Probleme beim Überholen“, berichtete Dieter Hoffmann.

Auf dem Franzosenweg in Verlängerung der Rheingoldstraße ist die Fahrbahn noch enger. Dennoch ist das einseitige Parken von Autos bislang hier erlaubt. „Und das ist auf dieser Straße, auf der im Zehn-Minuten-Takt Linienbusse von der Endhaltestelle am Kreisel zum Parkplatz am Strandbad Parkplatz unterwegs sind, ein großes Problem“, sagte Hoffmann.

Bei der Begehung mit den Kommunalpolitikern und Verwaltungsmitarbeitern hätten diese nicht nur die Gefahrenstellen ermittelt, beobachtet und die schlechten Verkehrsverhältnisse penibel dokumentiert, sondern gemeinsam mit ihnen auch versucht, Lösungen zu finden. Mastra habe beispielsweise eine Fahrradstraße vorgeschlagen. Doch diese könne hier aus rechtlichen Gründen nicht eingerichtet werde. Stattdessen soll in der gesamten Verlängerung der Rheingoldstraße bis zum Strandbad Tempo 30 eingeführt werden. Die Verwaltung prüfe zudem, ob ab Kreisel Endhaltestelle ein Fahrradweg auf der linken Seite in Richtung Strandbad eingerichtet werden kann. Am engen Franzosenweg soll das Parken künftig nicht mehr erlaubt sein. An beiden Straßenseiten werde ein Schutzstreifen für Radfahrer angebracht. Außerdem soll der marode Radweg im Waldpark (Europaweg 15) vom Strandbad in Richtung Neckarau saniert werden. Die Radwege in Richtung Lindenhof würden ebenfalls in die Sanierungsliste aufgenommen.

Darüber hinaus sei eine Mietstation von Net Bike am Rheingoldcenter in Aussicht gestellt. Auch über mehr Radständer im hinteren Teil des Strandbades sei nachgedacht worden. Angebracht werden sollen zudem Hinweisschilder, dass innerhalb des Strandbades die Mitnahme von Rädern und Hunden nicht erlaubt ist.

© Mannheimer Morgen, Freitag, 20.07.2018

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