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Haltung von Politikern zum Strandbad

Aussagen in den Neckarau-Almenhof-Nachrichten 04/2019 von Politikern im Süden Mannheims in Zeiten des Wahlkampfes:

GRÜNE Elke Zimmer
Erhalt des Strandbades als kostenfreies Naherholungsgebiet und die Sanierung des Campinggebäudes

FDP David Hergesell
es  ist ihm wichtig das Badeverbot aufzuheben, Baden auf eigene Gefahr. Sonst Umbenennung von Strandbad in Stand-Bad

LINKE Christine Pospesch
eine Fahrradstraße zum Strandbad, Fahrrad hat Vorfahrt vor Auto, ermuntern der Menschen auf das Rad umzusteigen

Wildes Grillen am Neckarauer Strandbad wird verboten

NAN 12.04.2019

Neue Regelungen für Mannheimer Freizeitstätte / Neue Fahrradbügel und Sonderregelung für Hundehalter

Am Strandbad startet die Saison 2019 mit einigen neuen Regelungen.

Screenshot 2019 04 11 NAN 04 19 indd NAN 04 19 pdf1Foto: Kranczoch

NECKARAU. „Die Grillplätze sind ein bisschen wenig, aber ansonsten sind wir mit dem neuen Konzept zufrieden“, resümiert die Vorsitzende des Mannheimer Strandbadvereins (MaStra), Gisela Korn-Pernikas. „Sehr erfreut sind wir, dass Hunde und Fahrräder nach wie vor in der Saison nicht ins Strandbad dürfen, denn das bringt sehr viel Unruhe rein.“ Man sei auch grundsätzlich damit einverstanden, dass das Grillen reduziert werde, aber mit nur einer Person als Aufsichtspersonal werde das nicht ausreichen, so die MaStra-Vorsitzende. Da seien Konflikte vorprogrammiert.

Was war passiert? Die Stadt will die Nutzung des Strandbads anpassen. Genauer und zusammengefasst: Das „wilde Grillen“ wird verboten und zwölf feste Grillstellen werden installiert, deren Nutzung festgeschrieben wird (siehe unten). Hunde und Fahrräder bleiben verboten, allerdings werden schon 2019 neue Bügel für Fahrräder außerhalb des Strandbads installiert. Zudem soll es eine Ausnahmeregelung für Hundehalter für den Besuch der Strandbadgaststätte geben. Zelten oder Campieren außerhalb des Campingplatzes sowie das Füttern von Vögeln und Tieren ist verboten. Die neuen Regeln sollen ab dem 15. März 2020 gelten.

 Hintergrund: Die häufigsten Verstöße, die durch die Mitarbeiter des Fachbereiches Sport und Freizeit beanstandet wurden, waren die Mitnahme von Fahrrädern und von Hunden auf das Strandbadgelände. Dies bestätigte sich auch aufgrund der Beschwerden, die während der Saison 2017 und 2018 im Fachbereich aufliefen und sich gegen diese beiden Verbote sowie die Beanstandung durch das Personal richteten. Den ermahnten Personen habe es dabei überwiegend an der Einsicht für eine Not-wendigkeit der beiden in der Zeit vom 15. März bis 15. Oktober jeden Jahres geltenden Verbote gemangelt. Darüber hinaus gab es Beschwerden über die mit der intensiven Nutzung der Grillwiese einhergehende Rauchbelästigung sowie die Verschmutzung der Anlage mit den Exkrementen der Wasservögel vor Ort. Das Verbot von Hunden während der Zeit 15. März bis 15. Oktober eines jeden Jahres bleibt bestehen, jedoch wird es versuchsweise möglich sein, auf Antrag eine Ausnahme vom Hundeverbot zu erteilen, um zum Beispiel den Besuch der Gaststätte (über einen gesonderten Zugang hinter dem Restaurant) zu ermöglichen.

 Das Mitbringen und Benutzen von mobilen Grills jeglicher Art ist ab der kommenden Strandbadsaison verboten. Als Alternative werden von Seiten des Fachbereiches Sport und Freizeit innerhalb eines nahe beieinander liegenden Bereiches auf der Grillwiese zwölf stationäre Grills auf drei „Grillinseln“ installiert (Erweiterung bei nachweislichem Bedarf möglich), die den Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung stehen. Um sicherzustellen, dass alle Grillfreunde die Möglichkeit erhalten, diese stationären Grills zu nutzen, müssen die Grills nach Beendigung des Grillvorganges zügig freigeräumt werden. Es wird daher ein Verbot des Lagerns oder dauerhaften Verweilens (sich Niederlassens) innerhalb der Grillzone zu Zwecken, die über die Grillgutzubereitung hinausgehen, in die Satzung aufgenommen sowie ein Verbot, Pavillons, Grilltische, Grillbänke oder sonstige Sitzgelegenheiten innerhalb der Grillzone aufzustellen.

 Verstöße sollen mit Bußgeldern und Platzverweisen geahndet werden. „Wir gehen davon aus, dass sich das Grillen von alleine regulieren wird“, so Marcus Becker, Abteilungsleiter Sport und Freizeit der Stadt Mannheim. Eigens Personal werde zur Überwachung aber nicht abgestellt. „Da wird es sicher die ein oder andere Aufregung geben“, ist sich der Abteilungsleiter sicher. Angedacht sei auch die Einrichtung einer Spülstation, aber erst, nachdem man sich angeschaut habe, wie die Saison 2019/2020 gelaufen sei, so Becker weiter. Die Kosten der Umsetzung der Maßnahmen wie Errichtung von zwölf Grills und 40 Fahrradbügeln sowie notwendiger Fundamente, der Umsetzung der Ascheeimer und dem Abbruch des vorhandenen Grills belaufen sich auf voraussichtlich 66.400 Euro.

„Ich finde es gut, dass die Kinder nicht mehr eingenebelt werden“, so Brigitte Müller-Steim (CDU) vom Neckarauer Bezirksbeirat, der die Regelungen einhellig begrüßte. Vorschläge zur Änderung der Satzung kamen im Vorfeld auch aus Reihen des BBR. Übrigens: Seit 30. März ist die Buslinie 49 wieder in die Sommersaison gestartet. Die Busse pendeln an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen in der Zeit von 10.30 Uhr bis 20 Uhr im 20-Minutentakt zwischen den Haltestellen Rheingoldhalle und Strandbad. Montags bis freitags fahren die Busse von etwa 13.30 Uhr bis 20 Uhr ebenfalls im 20-Minutentakt. Montag bis Freitag sind die Busse bis zum 27. September unterwegs. An Wochenenden und Feiertagen fahren die Busse darüber hinaus bis ein-schließlich Sonntag, 27. Oktober. Danach übernimmt erneut das Ruftaxi.

Das weitere Procedere: Die Planungen werden im Ausschuss für Sport und Freizeit der Stadt am 18. September (öffentlich) beraten und sollen vom Gemeinderat am 22. Oktober (ebenfalls öffentlich) verabschiedet werden.

red/nco

Presseinformation der Stadt Mannheim zur Parkplatzsituation am Strandbad

 Stadt Mannheim - Presseinformation
PRESSEINFORMATION 29.03.2019

Start der Strandbadsaison 2019 steht vor der Tür

Mit Beginn des Frühlings und den ersten warmen Tagen wird auch in diesem Jahr wieder die Strandbadsaison starten. Eingebettet in einer Rheinschleife unterhalb des Naturschutzgebietes Reißinsel im Waldpark in Mannheim-Neckarau verbreitet das Strandbad mediterranes Feeling. Großzügige Liege- und Spielflächen bieten jede Menge Platz zum Picknicken, Lesen, Sonnenbaden, Erholen und Spielen. Badmintonfelder, Grillwiese sowie ein Kinderspiel- und ein Campingplatz runden das Freizeitangebot direkt am Wasser ab.

„Um Stress bei der Parkplatzsuche zu vermeiden, empfehlen wir, die öffentlichen Verkehrsmittel zur Anfahrt zu nutzen“, sagt Erster Bürgermeister und ÖPNV- sowie Sicherheitsdezernent Christian Specht. Wer dennoch mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs ist, kann dieses auf den Parkplätzen am Strandbad abstellen. Allerdings ist der Platz dort begrenzt: Daher dürfen, wie in den vergangenen Jahren auch, Fahrzeuge nur bis maximal drei Stunden mit Parkscheibe parken. Die Regelung gilt an Samstagen sowie an Sonn- und Feiertagen zwischen 11 und 19 Uhr.

Specht betont, dass im Bereich des beliebten Naherholungsgebietes die Verkehrsregeln und die Strandbadsatzung gelten. So muss der Strandbadweg jederzeit als einziger Rettungsweg für Feuerwehr, Notärzte oder Sanitätsfahrzeuge befahrbar sein. Besucher- und Rettungsfahrzeuge rund um den Parkplatz am Franzosenweg müssen ungehindert an- und abfahren können. Auch die Bushaltestellen müssen frei gehalten werden. Die ausgeschilderten absoluten Halteverbote sowie die gesetzlichen Regelungen im Bereich der Haltestellen gelten uneingeschränkt auch innerhalb der eingerichteten Haltverbotszone. Weiter dürfen die Schwerbehinderten-Parkplätze am Strandbadweg ausschließlich von Berechtigten genutzt werden. Es ist nicht erlaubt, das Fahrzeug in den Waldwegen zu parken. Erstmalig hat die Stadt auf beiden Seiten des Franzosenwegs ein absolutes Halteverbot angeordnet, sodass es dort nicht mehr möglich ist, sein Fahrzeug abzustellen. „Damit gehen wir sicher, dass die Rettungswege wirklich frei bleiben“, erklärt Specht die Maßnahme.

Wenn alle verfügbaren Parkplätze belegt sind, besteht nach wie vor die Möglichkeit, im Bereich der Fahrradständer vor dem Zugang zur Grillwiese (ehemaliger Drehkreuz-Zugang) kurz anzuhalten, um Mitfahrer aussteigen zu lassen, bevor das Fahrzeug weiter entfernt abgestellt wird.
Um ein geordnetes und möglichst störungsfreies Miteinander aller Besucherinnen und Besucher des Strandbades sicherzustellen, überwacht der Fachbereich Sicherheit und Ordnung der Stadt Mannheim in Abhängigkeit von der Witterung den Verkehr. Bei Missachtung der Verkehrsregeln drohen Abschleppmaßnahmen, die sich auf gut 220 Euro belaufen. Parallel dazu sind Mitarbeiter des Fachbereichs Sport und Freizeit auf den Grünflächen am Rhein präsent. Sie appellieren daran, keine Essensreste herumliegen zu lassen und die Wildgänse nicht zu füttern, damit die Population nicht weiter wächst und heimische Vogelarten verdrängt. Auch soll dadurch die Verschmutzung der Wege und Liegewiesen durch Vogelkot reduziert werden. „Nur durch gegenseitige Rücksichtnahme können wir alle das Mannheimer Strandbad uneingeschränkt genießen“, resümiert Specht.

"neues Ordnungsrecht am Strandbad" im Bezirksbeirat

Hallo die Strandbadfeunde,

ich habe von Bezirksbeiräten Neckarau die Nachricht erhalten, dass nun feststeht, Tagesordnungspunkt "neues Ordnungsrecht am Strandbad" ist aufgerufen. Dort werden wir doch noch vor Verabschiedung der Vorlage erfahren, wie es künftig am Strandbad zugeht.

Ich lade sehr dazu ein am 27.3., um 19 Uhr in die Mensa des Bach Gym. zu kommen, wenn das Geheimnis gelüftet wird.

Viele Grüße

Gisela Korn-Pernikas

Wiedererwachen am Strandbad

Hallo liebe Strandbadfreunde,

nach längerer Ruhezeit belebt sich das Leben am Strandbad wieder. Die warmen sonnigen Wochenenden lassen schon wieder Griller, Spaziergänger in großer Zahl strömen. Die Stadt hatte vom Wochenende ganz schön viel Müll einzusammeln. Die Bäume wurden geschnitten. Also es geht los!

In diesem Jahr zu offiziellem Saisonbeginn 1.4.19 soll sich ja verschiedenes ändern am Lido. Der Autoverkehr soll eingeschränkt werden und das Parken auf dem Franzosenweg grundsätzlich verboten werden, grundsätzlich Tempo 30 auf der Straße. Für Radler wurde vorgesehen, dass ein weiß gezogener Streifen als Markierung an den Seiten gemacht wird, als Zeichen, dass da Fahrradgebiet ist. Leider hält sich anscheinend die Verwaltung nicht an die bei dem Treffen, Politik, Vereine, Verwaltung, getroffenen Vereinbarungen, nicht mal der Streifen kommt wohl. Die Einrichtung einer unbedingt sinnvolle Fahrradstraße zum Freizeitgebiet steht in den Sternen. Monnem als Fahrraderfinderstadt tut sich sehr schwer mit eigentlich einfachen Lösungen für besseres Radeln.

Zu Saisonbeginn 1.4.19 soll in diesem Jahr ein neuen Ordnungsrecht für das Strandbad gelten. Geplant war seitens der Verwaltung, dass zukünftig Hunde und Fahrräder in das Strandbad mitgenommen werden dürfen. Der MASTRA eV. konnte dies verhindern. In verschiedenen Gesprächen konnten wir überzeugen, dass das Aufheben dieser Verbote das Strandbad nachhaltig seine ruhige, beschaulich, schöne Atmosphäre in der Natur berauben würde. Der Bezirksbeirat Neckarau konnte sich dieser Haltung anschließen und hat sich mehrheitlich dagegen ausgesprochen. Das Grillen soll ebenfalls eingeschränkt werden, feste Grillplätze sollen auf der Grillwiese entstehen, auf denen nur noch gegrillt werden darf. Das Aufkommen von grillbegeisterten Menschen an den Wochenenden überfordert das Strandbad u.E. tatsächlich. Im Hinblick auf die schwierige Arbeit der Aufsichten sollte eine bessere Zusammenarbeit mit Ordnungskräften erfolgen.

Es war seitens der Verwaltung zugesagt worden, dass vor der entscheidenden  Abstimmung im Ausschuss die Bezirksbeiräte und der MASTRA eV. über den Inhalt der Vorlage informiert wird. Dies ist nicht erfolgt, vielmehr war die Vorlage schon auf der Tagesordnung des Verwaltungsausschusses. Es wurde gesagt, die Vorlage würde die Änderungen der Diskussionsergebnis zwischen allen beinhalten. Bezirksbeirat und MASTRA  haben ihr Befremden über das Vorgehen bekundet. Es ist nun gelungen, dass der Punkt bei der Ausschusssitzung kurzfristig abgesetzt wurde.

Die Endfassung der Vorlage Neues Ordnungsrecht am Strandbad soll nun in der nächsten Sitzung des Bezirksbeirates Neckarau vorgestellt und diskutiert werden. Termin ist der Mittwoch, 27.3. um 19 Uhr. Bitte merkt Euch den Termin und ich hoffe, die Sitzung ist öffentlich und wir können daran teilnehmen.

Ich wünsche allen ein Frühlingszeit mit vielen schönen Tagen am Strandbad.

Viele Grüße Gisela Korn-Pernikas

 

Fotos

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Fotos

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„Fahrradfahrer leben hier gefährlich“

Neckarau Bezirksbeiräte diskutieren über die neue Satzung zur Benutzung des Strandbades und die Verkehrssituation vor Ort

„Fahrradfahrer leben hier gefährlich“

21. September 2018

platz für radfahrer fehlt

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© Blüthner
Die Strandbadzufahrt wird zum Leidwesen der Radfahrer regelmäßig zugeparkt
 (v.l.): Gisela Korn-Pernikas, Brigitte Crawford, Heinz Baumann und Dieter Hoffmann.
 © Christoph Blüthner
Bereits an der Einfahrt in den Franzosenweg weisen Schilder darauf hin, dass Falschparker in diesem Bereich kostenpflichtig abgeschleppt werden

Motorisierte Verkehrsteilnehmer, die auf dem Weg zu Mannheims „Lido“ keine Rücksicht auf Fahrradfahrer nehmen, ein Hundeverbot, das nach Ansicht vieler Bürger nicht eingehalten wird sowie umstrittene Auflagen für Hundebesitzer und Grill-Freunde: Die neue Satzung über die Benutzung des Strandbades und die Verkehrssituation vor Ort hat jetzt bei der von Stadträtin Marianne Bade geleiteten Sitzung des Bezirksbeirats Neckarau heftige Diskussionen entfacht.

Bernhard Boll (SPD) versteht nicht, wieso der geplante Fahrradständer nicht entlang des Zauns zur Reißinsel aufgestellt werden kann, sondern auf dem Strandbadgelände – durch die neue Satzung sei das Mitnehmen von Fahrrädern zukünftig erlaubt. Sein Parteikollege Klaus Hesse forderte: „Wenn ja, dann sollte das mit dem Förderverein Mannheimer Strandbad (MASTRA) abgestimmt werden.“ Mathias Kohler (SPD) forderte: „Von Anfang an muss die neue Strandbadordnung zeitlich so geplant werden, dass sie bei der öffentlichen Bezirksbeiratssitzung im Dezember diskutiert werden kann, da ein hohes öffentliches Interesse besteht.“

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